Deutschland
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@Latschenkiefer So wie es sich derzeit darstellt werden sie uns einen massiven reaktionären Rollback gespickt mit radikal rechten Elementen bringen. Und was ich meine? Das man auf alle möglichen Wegen so viel Druck aufbaut das sie die Scheiße die sie planen nicht umsetzen können. Im Kampf gegen menschenfeindiche Ideologien und jene die sie vertreten ist in meinen Augen nahezu jedes Mittel legitim. Und nein körperliche Gewalt gegen Menschen sehe ich dabei nicht als legitim an, wenn es sich nicht um Selbstverteidigung oder die Verteidigung Anderer handelt.
Welche Revolution ist denn gerade am laufen, dass du von einer Reaktion sprichst?
Aber gut zu hören, dass du keine Gewalt anwenden willst. Widerstand finde ich dennoch unpassend, genauso wie die Bezeichnung rechtsradikal.
Und zum Thema Migration: Wir haben Probleme durch Flüchtlinge und die Migrationspolitik der letzten Jahre. Unter anderem den radikalen Islam der Teilweise noch extremer wie die AFD ist, vor allem was Frauenrechte und so angeht. Ob es dann gut ist solche Menschen trotz ihrer radikalen Ideen ins Land zu lassen? (zusätzlich zu dem braunen Haufen den wir ja eh schon haben) Keine Ahnung und noch weniger weiß ich wie man die radikalen Fundamentalisten von den harmlosen Flüchtlingen unterscheiden soll. Also keine Ahnung, wie ich die Vorhaben dieser Koalition einordnen soll, aber ich werde garantiert keinen "Widerstand" leisten.
Bezüglich der Überwachung: Endlich werde ich mal von der Regierung überwacht werden, die ich selber mit wähle, anstatt von irgendwelchen US-Konzernen.
Bisschen pedantisch dafür, dass das Wort "reaktionär" an dieser Stelle laut Duden korrekt verwendet wurde. Ein kurzer Googlesearch schadet nie.
An der Stelle würde mich wirklich interessieren, woran du rechtsradikale Politik festmachst. Eine Politik, die den Unmut der Bevölkerung auf wenige Minderheiten abwälzt, ist es ja anscheinend nicht. Sozialdarwinismus bei den Bürgergeldempfängern, das Schüren von sozialem Neid und Pauschalverurteilungen von Geflüchteten und Migranten gehören ja jetzt zum gutbürgerlichen Wahlkampfrepertoire, wenn man sich die Union so anhört. Die SPD macht natürlich nur mit "bösen Bauchschmerzen" mit. Da darf man freilich auch gerne von der AfD abschreiben. Oder wo ziehst du die Linie?
Das was wir gerade als Probleme wahrnehmen ist die Konsequenz der gescheiterten Integration. Diese hat der deutsche Staat schlichtweg verkackt, weil wir nicht entsprechende Kapazitäzen aufgebaut haben, um Menschen aufzunehmen, unter würdigen Bedingungen unterzubringen, sie zu motivieren und zu fördern. Und wenn Geflüchtete nicht arbeiten dürfen, zusammengepfercht und segregiert leben, im Dauerkampf mit der Ausländerbehörde sind und keine Hoffnung auf eine positive Bleibeperspektive mit gesellschaftlicher Teilhabe haben, dann resultiert das in psychischen Problemen. Und unglückliche, psychisch labile Menschen sind - das ist wissenschaftlich bestätigt - empfänglicher für radikale Ideologien.
Die Union macht mit ihrer spalterischen Hetze auf der einen, und ihrer Anti-Integrationspolitik (z.B. Bezahlkarten, Kürzungen von Integrationsmaßnahmen) auf der anderen alles nur noch schlimmer. Da kannst du die Grenzen dicht machen wie du willst - die, die schon hier sind, die von der menschenverachtenden Politik weiter drangsaliert werden, werden sich noch weiter von der Gesellschaft absondern und radikalisieren.
Ich würde stark dafür plädieren stattdessen wieder einen menschlichen Umgangston zu finden und sozialwissenschaftlich erprobte Integrationsmaßnahmen zu verstärken. Zusätzlich dazu können Anstrengungen unternommen werden, den friedlichen Islam in Deutschland zu fördern, damit sich die religiöse Praxis abgekapselt von bspw. iranischer oder türkischer Einflussnahme entwickelt. Wir müssen endlich Muslime als Mitmenschen auf Augenhöhe begegnen, anstelle sie unter Generalverdacht zu stellen. Wir müssen mit ihnen reden statt über sie, nur so können wir Lösungen finden, mit denen wir alle gut zusammen in dieser Gesellschaft leben können.
Ich hoffe du meinst das satirisch.
Seh ich zwar als Hauptursache an, aber Integration hilft nur, eine Radikalisierung von hier lebenden Menschen zu verhindern. Jemand der schon Islamist ist, wird das auch bleiben wenn er hier einwandert.
Kein Wunder dass die für dich nicht rechtsradikal sind